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Im Feuer stehn

Wenn kreise sich immer schließen
Und flüsse stetig weiter fließen,
Wenn muster sich im kreise drehn
Und das leben bleibt einfach stehn.

Ein fortschritt ist fast ausgeschlossen,
Du hast die pflanze zu lange gegossen,
Alle triebe sind ertrunken,
Es bleibt nicht mehr ein kleiner funken.

Alle wege sind gegangen,
Jede möglichkeit wurde gefangen,
Mit kraft und trauer alles versucht,
Doch es gab nie eine wahre flucht.

Das unausweichliche musste kommen,
Du konntest dem ende nicht entkommen,
Jetzt wird es dir endlich bewusst
Und du gehst diesen weg mit lust.

Denn nur durch sterben kannst du dies besiegen,
Nur mit dem tot kannst du die heilung kriegen,
Die völlige selbstaufgabe steht dir bevor,
Sie öffnet dir endlich ein neues tor.

Durch dunkle tiefen laufen,
Mit dir selbst ums überleben raufen,
Den geist einmal komplett demontiert,
Das herz wird nur dadurch repariert.

Tiefe dunkle täler durchqueren,
Nicht mehr um die meinung anderer scheren,
Das eigene muster wird aufgebrochen,
Einmal tief in die alte wunde gestochen.

Den ganzen schmerz noch einmal leben,
Zittern, toben, weinen und sehnen,
In der dunkelsten stunde alleine zu stehen
Und trotzdem nicht mehr unterzugehen.

Wie phönix aus der asche,
Wie ein faden ohne masche,
Setzt du dich neu zusammen,
Gehst du erneut auf in flammen.

Du drehst dich um und gehst nun weiter,
Manchmal traurig, manchmal heiter.
Ob wilde stürme oder flächenbrände,
Du weißt es ist noch nicht zu ende.

12. Januar 2017 Mir Selbst

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